Berichte 18/19

Exkursion ins Instrumentenmuseum

Eine Reise durch die Geschichte versprach die FĂŒhrung im Instrumentenmuseum am Schillerplatz in Stuttgart.

Am 31.1.19 ging der Musikkurs der Kursstufe 11 gemeinsam mit Frau Handel auf diese Reise. Sie begann im Erdgeschoss des Fruchtkastens, in dem sich das Museum befindet. Dort gab es eine Auswahl an besonders wertvollen Tasteninstrumenten aus dem 17. und 20. Jahrhundert. Gemeinsam wurde noch tiefer in die Geschichte eingetaucht. Bereits die Alemannen, die zwischen dem 6. bis ins 13. Jahrhundert lebten, besaßen bereits Instrumente.

Die alemannische Leier ist bis heute, dank der feuchten Böden komplett erhalten geblieben. In afrikanischen LĂ€ndern gab es Leiern, die aufgrund der im Sand enthaltenen Trockenheit ebenfalls gut erhalten blieben. Diese afrikanischen Leiern werden bis heute noch exakt so gebaut, wie die historischen Leiern. Ein ebenfalls sehr altes Instrument ist die steinzeitliche Knochen-und Mammutelfenbeinflöte, die in einer Höhle auf der SchwĂ€bischen Alb gefunden wurde. Auch im Museum konnten die SchĂŒler die Flöten aus Knochen selbst ausprobieren. Die Reise fĂŒhrte weiter in den Orient.

Genauer gesagt nach Arabien. Dort wird bis heute die Oud (zu den Schalenhalslauten gehörende Kurzhalslaute) gespielt, von deren Klang man sich im Museum selbst ĂŒberzeugen konnte. Weiter reisten wir noch durch die Zeit an die europĂ€ischen Königshöfe mit deren Geigen, Cembalos und Flöten. Instrumente konnte sich damals nur die wohlhabende Gesellschaft leisten. Chic waren nicht nur die Klamotten, sondern auch welches Instrument man besaß und spielte. Dabei hielten sich diese Instrumente höchstens 30 Jahre am Hofe, bis ein edleres Instrument das alte ablöste. Am Ende gab es noch die Möglichkeit im „kuriosen  Klanglabor“ selbst aktiv zu werden und auf kuriose Weise selbst zu musizieren.