Berichte 18/19

Wettbewerb „Mathematik und Robotik“

Am Donnerstag den 11.10. und Freitag den 12.10. fand im Ernst-Sigle-Gymnasium in Korntal ein Wettbewerb zur Robotik statt, an dem drei Schüler aus der zehnten Klasse teilnahmen. Mit Hilfe des Arduinos musste ein Fahrzeug programmiert werden verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Am Donnerstagmorgen begann der Wettbewerb mit einer kleinen Einführung, in der die Grundlagen des Programmierens am Arduino erklärt wurden. Ein alter Hut für unsere Wettkämpfer Paul Schott, Vincent Wettengel und Benjamin Hanel.


Nach einem stärkenden Mittagessen ging es dann am Nachmittag an die erste Aufgabe.

Das Fahrzeug sollte mit Hilfe von Ultraschallsensoren navigieren und selbstständig fahren. Besonders knifflig war der Ein- und Ausschalter mit Hilfe eines lichtabhängigen Widerstandes. Unsere Jungs stürzten sich sofort auf die Herausforderung, mussten aber schnell feststellen, dass die Zeit knapp und die Aufgabe komplexer als zuerst angenommen war. Benjamin, Paul und Vincent erfuhren an diesem Tag, dass eine genaue Absprache viele Fehler vermeiden kann und nahmen sich vor am nächsten Tag strukturierter an die Problemstellung heranzugehen. Trotz einem eher schlechten Abschneiden in dieser ersten Runde, wollten die drei kämpfen und ihr Ehrgeiz am nächsten Tag alles zu geben war geweckt. Mit frischem Mut und dem Kopf voller Pläne starteten sie so am Freitag in die zweite Runde.

Die Aufgaben war wie zu erwarten anspruchsvoll, allerdings stand diesmal genügende Zeit zur Verfügung. Für den ersten Arbeitsteil, bei dem das Auto Büroklammern mit einem Magneten aufsammeln sollte, überlegten sich die Zehntklässler eine ausgefallene Methode, bei der das Auto Schlangenlinie fährt um eine möglichst große Fläche zu überstreichen. Für den zweiten Teil, bei dem das Auto autonom in einem Labyrinth navigieren sollte, wurden drei Ultraschallsensoren installiert und deren Abtastraten aufeinander abgestimmt. Natürlich musste nun die Motorsteuerung in vielen Kleinschritten kalibriert werden. Dies war besonders schwierig, da das Fahrzeug schon von sich aus einen starken Drall in eine Richtung hatte und auch das Getriebe seine Tücken hatte. Nach dem Mittagessen war es dann soweit: Die Hauptteil des Wettbewerbs begann. Als Jury waren mehrere ehemalige Lehrer sowie ein Ingenieur einer Heidelberger Firma anwesend. Die Fahrten der Autos wurden mit einer Kamera übertragen, so dass alle Teams auch ihre Konkurrenten sehen konnten. Bei der ersten Aufgabe schlug sich der HGG-Wagen gut, hätte aber deutlich mehr Büroklammern aufnehmen können. Ein paar Kollisionen mit dem Rand des Testfeldes sorgten leider für Punktabzug. Bei der zweiten Aufgabe startet das Fahrzeug gut und überwand auch die ersten Ecken ohne Probleme. Allerdings wendete es vor dem dritten Kontrollpunkt und fing den Parcours von vorne an. „Eigentlich ist unser Fahrzeug zu gut gebaut“, schmunzelte Paul als das Fahrzeug auch beim nächsten Versuch wieder umwendete, „das reagiert auf gleiche Hindernisse halt immer gleich.“  Insgesamt gehörte neben eine guten Programmierung eben auch ein ordentliches Stückchen Glück zu dem Wettbewerb. Dies war aber leider nicht ganz auf der Seite von Benjamin, Paul und Vincent. Für einen guten sechsten Platz hat es trotzdem gereicht und natürlich für das Versprechen: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei! Unser Dank gilt den Verantwortlichen des Ernst-Sigle-Gymnasium für die zwei tollen Tage, die Bewirtung und die Herausforderungen.