Einladung zum Adventskonzert

plakat2018¬†Liebe Eltern, Sch√ľler, Kollegen und Freunde unseres Gymnasiums,

 zu unserem diesjährigen

 Adventskonzert 

 am Mittwoch, dem 19. Dezember 2018, um 19.00 Uhr

 in der Bartholomäuskirche Markgröningen

 laden wir Sie und Ihre Angehörigen ganz herzlich ein.

 Es musizieren die Chöre, das Junge Orchester, die Bigband und besonders talentierte Solisten des HGG. Lassen Sie sich mit besinnlichen und beschwingten Klängen aus Klassik, Pop und Jazz auf das   Weihnachtsfest einstimmen. 

¬†√úber Ihren Besuch w√ľrden sich alle Mitwirkenden sehr freuen!

¬†Karin Kirmse(Schulleitung)¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Volker Ehrlich (f√ľr die Fachschaft Musik)¬†

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Stuttgart- jenseits von Pracht und Luxus

Die einzigartige Metropole Stuttgart ist mit all ihren Sch√∂nheiten und Sehensw√ľrdigkeiten eine der empfehlenswertesten St√§dte Deutschlands. Doch wer kennt die fast unsichtbare und dunkle Zwischenwelt des S√ľdens ‚Äď jenseits von pomp√∂s und teuer?

Bei einer zweist√ľndigen Stadtf√ľhrung am 16. M√§rz stellten Doris Walter und Thomas Schuler den beiden zehnten Klassen ihr einst hartes und bitteres Leben auf der Stra√üe vor. Beide sind ehemalige Obdachlose. Sie arbeiten heute als Verk√§ufer/in der Stra√üenzeitung des gleichnamigen Vereins Trott-war.

¬†Nachdem sich Herr Schuler kurz vorgestellt hatte, begann die alternative F√ľhrung am Charlottenplatz. Wie ein roter Faden zogen sich Suchtprobleme durch die einzelnen Stationen. Bei Herrn Schuler war es der Alkohol, mit dem er schon in seinem Elternhaus in Kontakt kam. Am Ende seiner Suchtkarriere hatte er einen sog. Ruhepegel von √ľber 2,7 Promille Alkohol. Den Absprung schaffte er, weil ihm die Liebe seines Lebens begegnete, die heute noch andauert. Er begann einen Entzug und ist seitdem trocken. Durch seine T√§tigkeit f√ľr Trott-war ist er heute nicht mehr auf Sozialleistungen angewiesen. Er ist stolz darauf, wie er sagt, dass er heute auch wieder selbst in die Sozialsysteme einzahlt. Obdachlosigkeit ist insgesamt weiter ein gro√ües Problem. Sch√§tzungen gehen f√ľr Stuttgart von einer mittleren vierstelligen Zahl aus. Gut in Erinnerung blieb, dass in Stuttgart die j√ľngste Wohnsitzlose ein zw√∂lfj√§hriges M√§dchen ist ‚Äď ein Fall, der uns alle ber√ľhrte und schockierte.

¬†Als sich die Stadtf√ľhrung dem Ende neigte, machten wir uns auf den Weg zum Marienplatz. Fr√ľher war dies ein parkartig gestalteter Ort, der sich zum Treffpunkt von Drogens√ľchtigen und Obdachlosen entwickelte. Die Stadt entschied sich f√ľr eine Totalver√§nderung; heute ist es ein betongrauer Platz. Er ist f√ľr die Polizei gut einsehbar. F√ľr √úbernachtungen zu zugig und kalt von unten. Die fr√ľheren ‚ÄěBewohner‚Äú sind mittlerweile tot oder weitergezogen. Gel√∂st ist das Problem nicht.

Herr Schuler und Frau Walter beantworteten geduldig unsere Fragen. Wir bedankten uns herzlich und verabschiedeten uns. Es war ein beeindruckender Einblick in Stuttgarts Schattenseiten, der uns Sch√ľler zum Nachdenken anregte.

 

Offene Fragestunde

 jeden Donnerstagpin3
 in der 
 7. Stunde:

 in H 1.03
¬†f√ľr¬† Ma und¬†D

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