Berichte 17/18

Ausflug zur Wilhelma: Ethische Aspekte der Zootierhaltung

Unser Ausflug begann damit, dass wir am Montag, 11.06.18 mit Frau Vogeler und Frau Post mit Bus und Bahn nach Stuttgart in die Wilhelma fuhren. Alles lief reibungslos und als wir in der Wilhelma ankamen, durften wir uns noch ein wenig umschauen, während wir auf unsere Führungsleiterin warteten.

Als sie eingetroffen war, begann unsere Führung. Sie hat uns etwas über die Geschichte der Wilhelma erzählt, wie Tiere früher gehalten wurden, wie schlecht die früheren Gehege waren und wie sehr die Tiere darunter litten. Sie kritisierte auch einige aktuelle Gehege, die für manche Tiere noch genutzt werden, wie zum Beispiel das Seelöwengehege. So erklärte sie uns, warum dieses Gehege nicht ganz optimal für die Seelöwen seien. Auf unserer Tour durch den Zoo ging sie auf die verschiedenen Tierarten ein und darauf, wie deren Gehege sein müssten, damit sie sich wohl fühlen können. Ein Schwerpunkt der Tour war das Thema Menschenaffen und wie sie so optimal wie möglich gehalten werden können. Sie zeigte uns, wie die Affen in der Wilhelma gehalten werden und warum es zum Beispiel keine Silberrückengorillas im Zoo gibt. Es ging auch darum, was besser für die Tiere ist: ein Leben in Freiheit oder in Zoos. Da natürliche Lebensräume inzwischen häufig zerstört sind, kann die Haltung in Zoos z.B. den Arterhalt einiger Tiere sichern.
Nach der Führung konnten wir uns selbständig im Zoo bewegen und uns noch einige Tiere anschauen. Danach verließen wir die Wilhelma und fuhren zurück nach Markgröningen.