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Darstellende Geometrie

Das Fach ,,Darstellende Geometrie" ist ein sogenannter ,,Orchideenkurs'', welcher in Klassenstufe 11 zweist√ľndig unterrichtet wird.
Er kann als vollwertiger Kurs im Wahlbereich (vergleichbar mit Philosophie, Informatik oder Psychologie) zum Abitur abgerechnet werden.
Ein wesentlicher Aspekt der Darstellenden Geometrie ist, dreidimensionale Gegenstände zweidimensional (also auf dem Papier) so darzustellen, dass der Betrachter einen realistischen Gesamteindruck erhält.

Hierzu werden zunächst bekannte Verfahren aus der Mittelstufe aufgegriffen:
- aus der Mathematik das Zeichnen von sogenannten Schrägbildern (Pyramiden und andere geometrische Figuren).  Diese werden jetzt als ,,Parallelprojektion" interpretiert.
- aus der Bildenden Kunst die perspektivische Darstellung mittels Fluchtpunkten. Derartige Konstruktionen werden als ,,Zentralprojektion" beschrieben.

Im weiteren Verlauf werden dann diese Bilder in kartesische Koordinatensysteme eingebettet. dadurch gelingt es, L√§ngenberechnungen durchzuf√ľhren. In diesem Bereich erkennt man eine sehr gro√üe Gemeinsamkeit mit der Linnearen Algebra und der vektoriellen Geometrie, welche parallel dazu im Fach Mathematik behandelt wird. Von vielen Sch√ľlern wird dies als sehr hilfreich empfunden, weil sie im Matheunterricht von den Kenntnissen der Darstellenden Geometrie profitieren k√∂nnen.

Neben dem reinen Zeichnen und Konstruieren wird auch in geringem Umfang Abbildungsgeometrie (,,Theorie") vermittelt.

Am Ende des Kurses kann unter Umst√§nden auch auf geeignete Computerprogramme zur Konstruktion am Bildschirm zur√ľchgegriffen werden.

Der Kurs eignet sich f√ľr Sch√ľler, welche
- f√ľr die Vektorgeometrie in Mathematik noch ein wenig Unterst√ľtzung brauchen
- Spaß am exakten, sauberen Zeichnen haben
- ein Studium der Architektur Maschinenbau, Bauingenieurwesen o. ä. in Erwägung ziehen. Er ist  ein  Einstieg in die Uni-Vorlesung ,, Konstruktionslehre"

Voraussetzung f√ľr den Kurs ist ein gewisses r√§umliches Vorstellungsverm√∂gen.