Elternvertreter

Auf dem ersten Elternabend (auch „Klassenpflegschaft“ genannt) werden zwei Elternvertreter pro Klasse gewĂ€hlt.
Die Elternvertreter laden zu den Elternabenden ein, die mindestens einmal pro Schulhalbjahr oder nach Bedarf stattfinden. Sie legen in Absprache mit dem/der Klassenlehrer/in die Tagesordnung fest. Ein Muster der Einladung finden Sie hier.
Die "Amtszeit" betrĂ€gt ein Schuljahr.  Zur ersten Sitzung im neuen Schuljahr mĂŒssen Sie allerdings noch einladen und zumindest auch die Wahl der neuen Elternvertreter vorbereiten. Die Wahlen mĂŒssen innerhalb der ersten 6 Wochen des Schuljahres stattfinden.
Jedes anwesende Elternteil mit Sorgerecht verfĂŒgt ĂŒber eine Stimme, eine Übertragung ist nicht möglich.
Es muss ein Wahlleiter bestimmt werden (Klassenlehrer möglich), der anschließend nicht gewĂ€hlt werden darf, aber weiterhin eine Wahlstimme hat.
Es besteht Nachfragepflicht, ob die Wahl geheim ablaufen soll, hierfĂŒr Stimmzettel bereithalten. Falls nicht, kann per Handzeichen abgestimmt werden.
Der Wahlleiter erstellt eine Kandidatenliste aufgrund der VorschlÀge aus der Elternschaft.
Nicht gewĂ€hlt werden dĂŒrfen: Schulleiter, Stellvertretende Schulleiter und Lehrer einer öffentlichen Schule des Landes; Ehegatten oder Lebenspartner der Lehrer der Schule; Ehegatten oder Lebenspartner der Vertreter des SchultrĂ€gers.(Elternbeiratsverordnung Baden- WĂŒrttemberg §26)
Nach der AuszĂ€hlung den Erstplatzierten feststellen und erfragen, ob er die Wahl annimmt. FĂŒr die Wahl des/der Stellvertreter/in gilt der gleiche Ablauf.
Anschließend wird das Wahlergebnis schriftlich notiert und dem Klassenlehrer ĂŒbergeben. Alle Bestimmungen sind in der „Verordnung des Kultusministeriums fĂŒr Elternvertretungen und Pflegschaften an öffentlichen Schulen (Elternbeiratsverordnung) vom 16. Juli 1985“ nachzulesen.
Klassenelternvertreter sowie stellvertretender EV sind Mitglieder des Elternbeirats mit gleichen Rechten und Pflichten.
Um spontan ĂŒber Anliegen und Ereignisse zu informieren, empfiehlt sich eine Liste mit Mailadressen und Telefonnummern. Diese Daten werden selbstverstĂ€ndlich vertraulich behandelt und darĂŒber hinausgehend weder genutzt, noch an Dritte weitergegeben. (Muster Kontaktdaten der Elternschaft mit EinverstĂ€ndnis wegen Datenschutz)

Die Elternvertreter vertreten die Interessen der Eltern. Das bedeutet, wenn Anliegen in der Elternschaft der Klasse bestehen, werden sie mit dem/der Klassenlehrer/in besprochen oder auf dem Elternabend diskutiert. Es ist aber nicht Aufgabe der Elternvertreter, Einzelinteressen von Eltern zu vertreten. Wenn einzelne Eltern Probleme haben, sollten sie diese selbst mit dem/der Klassenlehrer/in besprechen. FĂŒr Fragen oder bei Bedarf können Elternvertreter zu Rate gezogen werden oder den/die Elternbeiratsvorsitzende/n am HGG anfragen.

Aufgaben der Elternvertreter:

  • Einladen zu den Sitzungen/Elternabende mit Tagesordnung
  • Vorbereiten der Sitzungen
  • Leiten der Sitzungen
  • Vertretung der Klasse im Elternbeirat
  • RegelmĂ€ĂŸige GesprĂ€che mit dem Klassenlehrern suchen
  • Eltern regelmĂ€ĂŸig informieren
  • Außerordentliche Elternabende bei wichtigen Themen oder Problemen ansetzen
  • Weiterleiten von themenbezogenem Material
  • Mitwirken beim Schulfest
  • Mitwirken in Schulkonferenz, Runder Tisch, Elternseminaren
  • Organisation EinschulungscafĂ© fĂŒr die neuen FĂŒnftklĂ€ssler

Im jĂ€hrlich neu erscheinenden „Eltern-Jahrbuch – Handbuch des Eltern- und Schulrechts an öffentlichen Schulen in Baden-WĂŒrttemberg“ sind Informationen zu den rechtlichen Grundlagen des Schullebens zu finden. Die aktuelle Ausgabe befindet sich beim Elternbeiratsvorsitzenden und kann dort ausgeliehen werden.