| Science Academy 2009 |
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| Geschrieben von Simon Klenk | |
| Dienstag, 09. Februar 2010 | |
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Als ich von meiner damaligen Klassenlehrerin Frau Müller-Kraut gefragt wurde, ob ich an der Science Academy teilnehmen möchte, hatte ich gar keine Zeit, darüber nachzudenken. Der Anmeldeschluss war schon am nächsten Tag und deshalb konnte ich nur noch eine Nacht darüber schlafen.
Es gingen mir Fragen durch den Kopf, wie: „Was passiert da?“, „Wer kommt da?“, oder „Strebercamp?“. Ich habe schließlich zugesagt und mich angemeldet. Natürlich ist das ein komisches Gefühl, für 2 Wochen in den Sommerferien eine „Akademie“ zu besuchen. Vorbereitungswochenende Dieses Gefühl wurde ich so schnell auch nicht mehr los, bis ich mir dann am Vorbereitungswochenende ein Bild davon machen konnte. Meine Bedenken waren völlig unbegründet. Die Leute waren richtig nett. Endlich freute ich mich auf den Sommer. Die Akademie sollte in Adelsheim auf dem Gelände des Eckenberg-Gymnasiums stattfinden. Das Gelände, umgeben von Grün mit den vielen Sportanlagen, hat mir sehr gefallen. Sommer In der Sommerakademie habe ich mich dank des Vorbereitungswochenendes gut eingefunden. Wir kannten uns alle schon relativ gut und waren mit dem Akademieleben vertraut. Das Motto der diesjährigen Akademie lautete: der Regenbogen. Ich belegte den Astronomiekurs. Die Kursarbeit hat richtig Spaß gemacht. Wir haben in kurzer Zeit sehr viel gelernt. Die ganze Atmosphäre war völlig anders als in der Schule und man hat sich von Anfang an total wohl gefühlt.Jeder musste einen Vortrag halten, den er schon vor der Akademiezeit vorbereitet hatte. Das hört sich schlimm an, ist es aber nicht. Zuerst hatte ich ein ungutes Gefühl, das hat sich im Nachhinein aber als völlig unnötig erwiesen. Noten gab es keine und man hatte das Gefühl, dass sich die Gruppe für den jeweiligen Beitrag interessierte. Bei komplizierten Sachverhalten wurde nachgefragt und zum Schluss gab es immer ein Feed-Back für jeden Kursteilnehmer. Das war ziemlich gut, um zu erfahren, was man verbessern kann und was schon gut war. Mein Vortrag handelte vom SOFIA-Teleskop, ein Infrarot-Spiegelteleskop in einem Flugzeug. Für den Ausgleich zur Kursarbeit gab es viele Kurs-übergreifende-Angebote (kurz KüA´s). Hier konnte man zwischen den verschiedensten Aktivitäten wählen, z.B. Sport, Theater, Musik, Physik, etc. Wer aber Überstunden im Kurs hatte, oder einfach einmal eine Pause brauchte, konnte z.B. in Adelsheim Eis essen gehen.Meistens habe ich am Sportprogramm teilgenommen, wo wir Baseball, Beachvolleyball, Fußball, o.ä. spielten. Außer dem regulären Programm (Kursarbeit, KüA`s,...), unternahmen wir noch weitere Aktivitäten. So gab es für die gesamte Akademie z.B. einen Wanderausflug, das Bergfest, oder einen Ausflugstag, an dem jeder Kurs für sich einen thematisch passenden Ausflug veranstaltete. Wir, der Astrokurs, gingen ins Kepler-Museum nach Weil der Stadt und ins Deutsche Sofia Institut (DSI) nach Stuttgart.Vom Astronomie- und Mikrogravitationskurs aus wurde ein Filmabend veranstaltet. Zuerst erhielten wir verschiedenste geschichtliche und naturwissenschaftliche Informationen zu den Apollo-Missionen , danach schauten wir den Film „Im Schatten des Mondes“ an. Außerdem gab es die sog. Rotation. An diesem Tag stellte sich jeder Kurs den anderen vor, indem ein Vortrag über die bis dahin im Kurs behandelten Themen gehalten wurde.Die Sommerakademie endete mit der Abschlusspräsentation vor den Eltern. Anschließend gab es ein großes Buffet und die Abschlussparty in der Turnhalle. Am nächsten Tag stand dann leider schon die Heimreise an. Dokumentationswochenende Nachdem wir alle wieder für einige Wochen in der Schule waren, ging es noch einmal nach Adelsheim zurück. Die Dokumentation stand an, d.h. wir haben jeder zu seiner behandelten Thematik eine Art Zusammenfassung geschrieben. Das war gar nicht so leicht, wie wir uns alle vorgestellt hatten. Alles musste stimmen: keine Schreibfehler, perfekte Formulierung, keine kopiergeschützten Abbildungen aus dem Internet, saubere Formatierung, usw.Aus diesem Grund hatten wir langes, nervenaufreibendes Korrekturlesen vor uns. Die Arbeit wurde dann mit der druckfrischen Dokumentation für jeden belohnt. Abschließend muss ich sagen, dass die Akademie eine sehr bereichernde Erfahrung und eine wirklich tolle Zeit für mich war. Ich habe sehr viel gelernt (nicht nur fachliches) und habe neue Kontakte geknüpft. Ich rate jedem, solch ein einmaliges Angebot anzunehmen, auch wenn man am Anfang vielleicht Zweifel hat. Auf diesem Wege möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die mir die Teilnahme ermöglicht haben.Es war eine Ehre für mich, teilnehmen zu dürfen.
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 09. Februar 2010 ) |
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