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Am 28. Februar nach der zweiten Stunde ging es los auf unsere dreitägige Theaterfreizeit. Nachdem Gepäck, Kostüme und Requisiten in den kleinen Transporter gepackt worden waren, machte sich unsere achtköpfige Theatergruppe mit lauter Musik und guter Laune auf zur schönen Jugendherberge Sonnenbühl-Erpfingen, welche mitten in der Natur liegt. Da wir den Essenssaal als Proberaum nutzten, mussten dazu erst einmal sämtliche Tische und Stühle beiseite geräumt werden und die „Bühne“ hergerichtet werden. Dies war nur möglich, weil wir (eines Mannes ausgenommen) die einzigen Gäste in der Jugendherberge waren. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, starteten wir direkt mit einigen Aufwärmübungen und anschließend auch mit dem Theaterspielen. In diesem Jahr üben wir das wohl allgemein bekannte Stück „Romeo & Julia“ ein, jedoch in etwas abgewandelter, leicht moderner Form. Mit Frau Jagemann und Herrn Werner sowie sechs sehr unterschiedlichen, aber dennoch freundlichen und aufgeweckten Schülern am Start, waren wir eine sehr dynamische Gruppe und wuchsen über die drei Tage sehr zusammen. Um halb sechs gab es Abendessen- am ersten Tag Spaghetti –, danach ging es wieder ran an unser Stück und das Proben der einzelnen Szenen. Den Abend verbrachten wir alle zusammen entspannt und ausgelassen mit Karaoke und dem Spiel Werwölfe.

Am Donnerstagmorgen gab es ein sehr leckeres, üppiges Frühstück, bei dem wir uns auch gleich Lunchpakete packten, weil die Jugendherberge wegen der wenigen Besucher kein Mittagessen anbietet, was aber für uns natürlich kein Problem war. Bei der Probe danach gingen wir sehr auf Lautstärke, Ausdruck und auch Logistik ein, denn das Stück muss von vorne bis hinten durchgeplant werden. Auch trugen wir unsere Kostüme, um uns besser in die Rolle einfühlen zu können. Die energiegeladenen Schüler waren alle meist voll dabei, auch wenn an die Disziplin, welche beim Theaterspielen sehr von Nöten ist, oftmals auch mal strenger, erinnert werden musste. Gegen Mittag ging es los zu einem „kleinen Spaziergang“ wie Herr Werner es ausdrücken würde, obwohl es eine Wanderung zu einer alten Burgruine war. Dort picknickten wir, verteilten uns anschließend auf den Mauern der Ruine und machten Schreiübungen, da eine laute Stimme sehr wichtig beim Theater ist und es großen Spaß macht. Auf dem Rückweg lief auch wie sonst Musik und die Stimmung war, wie eigentlich die ganze Theaterfreizeit, sehr gehoben. Es folgte ein kleines Erschöpfungstief, doch nach dem Abendessen erreichten wir mit viel Disziplin noch einige Erfolge für die spannendsten Szenen des Theaterstücks.

Den Freitag, unseren letzten Tag, starteten wir entspannt beim Frühstück, da alle schon etwas ausgelaugt von den letzten Proben waren. Anschließend spielten wir einen konzentrierten Durchgang des gesamten Stückes durch und waren recht zufrieden mit den Fortschritten, die wir über die Freizeit errungen haben. Schließlich musste der ursprüngliche Zustand des Essenssaals wiederhergestellt werden und wir packten alle unsere Sachen zusammen und fuhren gegen Mittag wieder Richtung Schule.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass die Theaterfreizeit drei wundervolle, lustige Tage für alle Beteiligten waren und wir einiges gelernt und geleistet haben. Die Aufführung des Stückes wird für uns eine großartige Erfahrung und sicherlich ein Highlight werden.