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Unsere Reise zum Schliersee

Am 04. Juni 2025 brachen wir, die Klassenstufe 10, zusammen mit den Lehrkräften Herrn Hammel, Herrn Seyfried, Herrn Neumann, Frau Imkamp, Frau Bommer und Frau Whittet nach Bayern an den Schliersee auf. 

Tag 1 Der Start in den Tag (und den Muskelkater)

Früh am Morgen um 5:45 Uhr trafen wir uns an der Bushaltestelle des HGG. Alle waren noch ziemlich müde, aber gleichzeitig gespannt auf das, was vor uns lag. Bis auf einige krankheitsbedingte Ausfälle verlief die Busfahrt problemlos und dauerte etwa vier Stunden.

Kaum angekommen, ging es auch schon los: Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt - Wanderer und Biker.

Sofort wurde es ernst. Der Weg war steil, anstrengend und fühlte sich endlos an. Wir alle hatten mit der Höhe, dem Tempo und der eigenen Ausdauer zu kämpfen. Ziel der Wanderer war der Spitzingsee, wo wir letztendlich total erschöpft, aber glücklich ankamen. Zur Belohnung sprangen viele von uns ins eiskalte Wasser; das tat einfach nur gut. Andere genossen die Natur und die wunderschönen Aussichten.

Die Biker hingegen begaben sich am ersten Tag auf eine 30 km lange Fahrradtour zum Schliersee, wo auch sie baden gehen konnten. Während der Radtournee gab es sogar einige Bachdurchfahrten.

Später gingen wir alle gemeinsam zurück zur Herberge, wo wir zusammen Essen bekamen und den Abend gemütlich mit Spielen wie "Werwolf" verbrachten. Es war laut und lustig; ein schöner Abschluss für den ersten Tag.

Tag 2 - Höhenmeter, Kälte und Teamgeist

Am zweiten Tag trennten sich die Gruppen wieder. Die Biker fuhren erneut los, während die Wanderer sich mit dem Bus zur Gondelstation am Spitzingsee aufmachten. Die Gondelfahrt war lang, und je höher wir kamen, desto kälter wurde es. Oben waren wir sogar mitten in einer Wolke! Das war zwar ziemlich cool, aber auch ein bisschen unheimlich. Obwohl einige richtig an ihre Grenzen kamen und sich manche gar verliefen, gingen wir immer weiter. Diese Erfahrungen halfen uns enorm dabei, die Wichtigkeit von Zusammenhalt in der Gruppe besser zu verstehen.

Auch die Biker legten am zweiten Tag ihre längste Strecke zurück: Auf einer 60 km langen Radtour gelangten sie bis zum nahegelegenen Tegernsee, wo sie in einem Wirtshaus ihr Mittagessen zu sich nahmen. Unterwegs gab es erneut einige Bachdurchfahrten sowie eine Kuhweide, die durchquert werden musste. Leider hatten die Radfahrer auf dem Rückweg ein wenig mit Regen zu kämpfen.

Abends in der Herberge angekommen, waren wir zwar müde, aber trotzdem von Stolz auf das von uns Erreichte erfüllt.

 

Tag 3 - Rodeln, Sonne und Abschied

Am letzten Tag besuchten wir alle zusammen die Stadt Schliersee. Dort konnte man nochmal baden gehen oder die Rodelbahn ausprobieren. Die war schnell, witzig und für viele ein echtes Highlight. Im Anschluss aßen wir alle in verschiedenen Lokalen der Ufergastronomie. Es war schön, den letzten Tag etwas entspannter zu verbringen und sich als Gruppe noch einmal richtig zu amüsieren.

Am Abend fuhren wir dann mit dem Bus zurück. Diesmal war die Stimmung ruhiger - wir waren alle müde, aber auch ein bisschen traurig, dass dieses einmalige Erlebnis schon vorbei war.

Insgesamt war unsere Sportexkursion eine Erfahrung, die wir so schnell nicht vergessen werden. Die Tage am Schliersee waren voller Höhen und Tiefen - im wahrsten Sinne. Wir haben gefroren, gelacht, gekämpft und uns gegenseitig unterstützt. Auch wenn es zwischendurch echt anstrengend war, war dies genau das, was diese Fahrt besonders gemacht hat. Wir nehmen viele Erinnerungen mit: an die Natur, an lustige Abende, aber vor allem an das unvergleichliche Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben.

 

Esila Biçer, Lea Di Maggio, Nisa Demirkan & Simeon Broß