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Hüttentour 2025


Am 22. September um 7:30 ging es für die acht Teilnehmenden der Studienfahrt „Hüttentour“ sowie die Begleitlehrkräfte, Herr Hammel und Frau Imkamp, am Bahnhof in Ludwigsburg los.

Nach der Fahrt mit ICE und Regionalzug kamen wir zunächst in Oberstdorf an. Anstelle des mühsamen Aufstiegs entschieden wir uns aber, die Nebelhornbahn zu nehmen, die uns direkt vor unsere erste Hütte brachte: das Edmund-Probst-Haus.
Nachdem wir unsere Sachen auf die Zimmer gebracht hatten, gingen wir noch kurz auf den Nebelhorn-Gipfel auf 2224 Metern. Das Nebelhorn machte an diesem Tag seinem Namen alle Ehre, sodass man stellenweise nur ca. 40 Meter weit sah. Wieder an der Hütte angekommen, spielten wir dann noch Brettspiele und verbrachten zusammen einen gemütlichen Abend.

Am nächsten Morgen hatte sich der Nebel ins Tal zurückgezogen, sodass sich uns eine eindrucksvolle Bergkulisse bot, die wir am Tag zuvor kaum wahrnehmen konnten. Ausschlafen konnten wir nicht groß, da man in den Bergen die Hütten in der Regel schon um 8 Uhr räumen muss. Doch es lohnte sich: Die erste Wanderung war die wohl landschaftlich Schönste. Zudem wanderten wir fast die ganze Tour über im Sonnenschein, was den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

Unser Ziel war das Prinz Luitpold Haus. Nachdem wir uns dort kurz aufgewärmt hatten, war geplant, den berühmten Hochvogel zu besteigen, was jedoch zeitlich zu knapp wurde. Somit wanderte ein Teil der Gruppe auf den etwas näher gelegenen Wiedemer Kopf, der Rest ruhte auf der Hütte etwas aus.
Nach einem großen Abendessen und anschließendem Spieleabend legten wir uns schlafen in unsere 22 Betten, die uns acht zur Verfügung standen.

Am Mittwochmorgen traten wir zu unserer zweiten und wahrscheinlich größten Wanderung an. Die Aussicht war durch den starken Nebel an diesem Tag leider sehr begrenzt, doch das Wetter hielt.
Während dieser Tour passierten wir die österreichische Grenze und überquerten einen weiteren Gipfel, bis wir dann im leichten Nieselregen an unserer letzten Hütte ankamen: der Landsberger Hütte. Das war die wohl rustikalste der drei Hütten und trotzdem waren eigentlich alle Hütten komfortabler, als anfänglich vermutet.
Auf der Landsberger Hütte spielten wir wieder und ließen den Abend dann mit einer großen Runde „Mäxle“ ausklingen. Das Lager mussten wir uns diesmal mit anderen Übernachtungsgästen teilen, die Nacht verlief aber dennoch ruhig.

Tags darauf starteten wir nach dem Frühstück zu unserer letzten Wanderung. Bei leichtem Niesel starteten wir, doch als wir höher kamen, verwandelte sich der Niesel in Schneegestöber. Am höchsten Punkt unserer Wanderung, einem weiteren Gipfel, lag schon eine ordentliche Schicht Schnee. Von dort aus ging die Wanderung überwiegend auf Forststraßen gen Tal.
Unser Ziel war der Haldensee. Dort waren wir froh, wieder in der Zivilisation zu sein und ruhten uns etwas aus.
Aufgrund der sehr frischen Temperaturen war zum Baden allerdings nur einem Schüler zumute.
Danach fuhren wir mit dem Bus bis nach Burgberg, nahe Sonthofen. Die letzte Nacht sollten wir im noblen Hotel „Der Löwe“ verbringen. Im Hotel erholten wir uns zuerst noch etwas, bis wir uns dann alle gemeinsam zum Abendessen in ein nahegelegenes Restaurant begaben. Trotz wieder verfügbarem Internetanschluss verbrachten wir auch den letzten Abend mit gemeinsamem Spiel.

Am Freitag, dem Abreisetag, durften wir uns noch von einem umfangreichen Frühstücksbuffet verwöhnen lassen. Während der Heimreise musste zwar aufgrund von verspäteten und gestrichenen Zügen etwas umgeplant werden, wir kamen aber dennoch wohlbehalten am Bahnhof in Ludwigsburg an. Herr Hammel und Frau Imkamp betonten noch, wie schön die gemeinsame Zeit war und dann ging jeder seines Weges.

Insgesamt durften wir eine echt schöne Woche erleben. Wir sahen eindrucksvolle Landschaften, Rotwild, Murmeltiere und bestimmt 50 Gämsen. Außerdem hatten wir eine gute Gemeinschaft und stets eine lockere Atmosphäre.
Unser Dank gilt also besonders unseren Lehrern  Herrn Hammel und Frau Imkamp, die uns dieses unvergessliche Erlebnis ermöglicht haben.