
Drei Dinge sind klar: Erstens: Lesen ist ein Schlüssel – zu neuen Welten, zur Bildung und zum Erfolg, über den leider immer weniger Kinder verfügen, wie verschiedene Studien zeigen.
Zweitens: Es gehört Mut dazu, sich vor die gesamte in der Aula versammelte Klassenstufe 6 zu stellen und im Rahmen eines Wettbewerbs aus einem Buch vorzulesen.
Und: Die vier Besten des klasseninternen Vorentscheides, Emilia Rößler (6a), Jana Baur (6b), Merve Sari (6c) und Julian Riegler (6d), haben ihre Sache richtig gut und damit der Jury die Entscheidung entsprechend schwergemacht.
Zuerst wurde eine zuhause vorbereitete Textstelle vorgelesen, wobei nicht nur – trotz aller Aufregung – sicher und flüssig gelesen, sondern auch die Atmosphäre des Textes durch einen lebendigen Vortrag angemessen transportiert werden musste, ohne dabei gekünstelt zu wirken bzw. in übertriebene Theatralik zu verfallen.
Im zweiten Teil des Wettbewerbs wurden Emilia, Jana, Merve und Julian mit einem von der Jury ausgewählten fremden Text konfrontiert. Der besseren Vergleichbarkeit wegen lasen alle nacheinander und getrennt voneinander die gleiche Textstelle aus Andreas Steinhöfels „Es ist ein Elch entsprungen“ vor.
Unbeirrt vom leider teils unruhigen Publikum stellten sich die vier ihren Aufgaben und zeigten dabei, dass sie zurecht als Klassensiegerinnen und -sieger aus dem Vorentscheid hervorgegangen waren.
So stellten sie die Jury – bestehend aus den Deutschlehrerinnen Frau Hoyer, Frau Ruf und Frau Seyfried – vor die schwere Aufgabe, einen Schulsieger zu küren. Am Ende setzte sich Julian aus der Klasse 6d durch, der nun das HGG beim Regionalentscheid in Ludwigsburg vertreten wird.
Wir bedanken uns bei allen vier Finalistinnen und Finalisten für den tollen Vorlesewettbewerb und wünschen Julian viel Erfolg und vor allem auch viel Spaß beim Regionalentscheid. Ihr könnt alle vier stolz auf eure tolle Leistung sein!